Antrag zur Kreistagssitzung vom 08.07.2020

Unser Antrag zur Kreistagssitzung wurde als Fraktion gemeinsam mit der SPD eingereicht.

Der Antrag zielt in erster Linie darauf ab, das wir die Software im Kreis überprüfen und nicht aus „Bequemlichkeit“ immer das selbe kaufen, sondern ggf. auch neue Software und auch alternativen zulassen.

Betreff: Antrag auf Einsatz von Open Source Software

Beschlussvorschlag:

    1. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, in welchen Bereichen der Verwaltung auf lizenzfreie „Open-Source“ Software umgestellt werden kann.
    2. Die Verwaltung entwickelt ein Konzept zur Umstellung auf lizenzfreie Software, wo dies möglich ist.
    3. Die Verwaltung erarbeitet einen Bericht, welcher den Kreistagsmitgliedern bis spätestens zur Sitzung am 09.12.2020 vorgelegt wird, aus dem hervorgeht in welchen Bereichen lizenzfreie Software eingesetzt werden kann, und in welcher Höhe dadurch Lizenzkosten gespart werden können.

Begründung

Im Haushalt 2020 ist ein sechsstelliger Betrag für Lizenzen („Software, Office Pakete, Outlook“ / „Lizenzen, Umstellung des d.3 Sekundärspeichersystems“) vorgesehen. In den Folgejahren ist durch Updates und Verträge weiterhin mit einem mindestens fünfstelligen Betrag zu rechnen.

Der Fraktion SPD/Grüne ist bewusst, dass lizenzfreie Open-Source Software nicht in allen Bereichen eingesetzt werden kann, weil es für bestimmte Anwendungen solche Software schlicht nicht gibt.

Dem gegenüber wird für viele Bereiche Software angeboten, die zuverlässig und stabil funktioniert und kostenfrei genutzt werden kann. Sollten Mitarbeiter bereits Erfahrung mit lizenzfreier Software gesammelt haben, und könnten ihre Arbeiten weiterhin durchführen, so sollte der Umstieg ermöglicht und gefördert werden.

In Anbetracht der Haushaltssituation unseres Landkreises ist jede auch noch so kleine Einsparmöglichkeit zu nutzen.

Wir bitten dem Antrag zuzustimmen.

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